biberaue Ferenbalm

An der Bibera in Ferenbalm wurde die Durchgängigkeit des Gewässers wiederhergestellt und die Auenlandschaft ökologisch aufgewertet. Eine innovative Fischpassage verbessert die Fischwanderung und schafft gleichzeitig strukturreiche Lebensräume. Ergänzend wurden grosse Mengen Totholz eingebaut, um den Wasserabfluss zu verlangsamen, die Gewässersohle zu stabilisieren und die Lebensraumvielfalt zu erhöhen. Dank einer zusätzlichen Wasserführung entstand aus einer ehemaligen Wiese eine dynamische Teichlandschaft mit wertvollen Lebensräumen für Fische, Amphibien, Biber und seltene Sumpfpflanzen. Ein mehrjähriges Monitoring dokumentiert die Entwicklung und die Wirkung der Massnahmen.

Erfolgsfaktoren / Erfahrungen

  • Ganzheitlicher Ansatz: Die Kombination aus Fischdurchgängigkeit, Totholzstrukturen und der Wiedervernässung angrenzender Flächen verbessert gleichzeitig den Wasserrückhalt, die Gewässerdynamik und die Biodiversität.
  • Natürliche Prozesse fördern: Totholz stabilisiert die Gewässersohle, verlangsamt den Wasserabfluss und schafft vielfältige Lebensräume. Die neu entstandene Teichlandschaft entwickelt sich unter dem Einfluss natürlicher Hochwasserprozesse weiter.
  • Wirkung dokumentieren: Ein langfristiges Monitoring liefert wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung der Lebensräume und zur Wirksamkeit der Massnahmen.

Kurzbeschrieb

Ökologische Aufwertung der Bibera durch die Wiederherstellung der Fischwanderung, den Einbau von Totholz und die Schaffung einer dynamischen Teichlandschaft zur Förderung des Wasserrückhalts und der Biodiversität.
Raugerinne-Beckenpass: 100 m
Amphibienteiche: 3 Stk.
verankerte Raubäume: 50 Stk.
verankerte Wurzelstöcke: 35 Stk.
Ausdolung: 150 m
Erstellung Delta: 500 m2
Vernässung Wiese: 6000 m2
Absetzbecken: 1 Stk.

Standort

Ferenbalm, Kanton Bern

Stand

  • umgesetzt

Kontakt

Emch+Berger
Tel. +41 58 451 65 57

Projektpartner

Pro Natura Bern

Kosten und Finanzierung

1.7 Mio CHF

Projektpläne

Externe Links