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Wasser in der
Landschaft halten,
bevor es fehlt.Wiederanbindung Altarm und Aufwertung Auengebiet in der Thuraue.
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Wasser bremsen,
Versickern,
und Speichern.Künstliche Biberdämme am Rossgrabenbach im Kanton Bern.
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Wasser Dort halten,
WO es Fällt.Feuchtlebensräume am Lobsigensee bei Seedorf BE.
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Wasser halten,
Landwirtschaft stärken.Agrarökologischer Teich im Parc Jura Vaudois.
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Vom Entwässern,
zum Zurückhalten.Retentionsteiche und Agroforstsysteme mit Keyline-Design auf dem Hof Süri.
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Dem Wasser
Wieder Raum geben.Wiedervernässte Waldfläche in der Hunzigenau in Rubigen im Kanton Bern.
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Wasser Zurückhalten,
Natur Aufwerten.Amphibientümpel in Herblingen halten Wasser zurück und verdunsten es.
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Wasser Zurückhalten,
Wald Anpassen.Ein künstlicher Biberdamm in Lenzburg hält das Wasser länger im Wald.
Klimawandel, Starkregen und Trockenperioden verändern den Wasserhaushalt in der Landschaft.
Gleichzeitig hat die natürliche Schwammfunktion unserer Landschaft abgenommen: Ackerland und Wälder wurden drainiert, Feuchtgebiete trockengelegt, Moore entwässert und Fliessgewässer kanalisiert. Wasser wird vielerorts noch immer möglichst schnell abgeleitet – obwohl es in Trockenzeiten fehlt und bei Starkregen Schäden verursachen kann.
Schwammland setzt hier an. Es steht für einen anderen Umgang mit Wasser: Wasser soll lokal verlangsamt, versickert, gespeichert und zeitverzögert wieder abgegeben werden. So kann die Landschaft wieder stärker das leisten, was sie natürlicherweise kann – Schwankungen im Wasserhaushalt ausgleichen.
Schwammland bietet mehrfachen Nutzen für Mensch und Natur
WASSER SPEICHERN
Grundwasserneubildung fördern und Wasser in Trockenzeiten verfügbar machen.
HOCHWASSER
MINDERN
Abflussspitzen dämpfen und Schäden durch Starkregen reduzieren.
BÖDEN STÄRKEN
Bodenfruchtbarkeit verbessern und Erosion vorbeugen.
NATUR AUFWERTEN
Lebensräume vernetzen und Biodiversität aufwerten.
LANDWIRTSCHAFT
UNTERSTÜTZEN
Erträge stabilisieren und Anbausysteme klimaresilienter machen.
LEBENSQUALITÄT
STEIGERN
Landschaften gestalten, die Naherholung bieten und die Landschaftsqualität steigern.
Vom Entwässern zum Zurückhalten
Schwammlandmassnahmen sind natürliche oder technische Massnahmen, die den Wasserrückhalt in Böden, Gewässern, Feuchtgebieten, Mooren, Wäldern und ganzen Einzugsgebieten stärken.
Sie können dazu beitragen, Abflussspitzen zu dämpfen, Trockenstress zu reduzieren, Grundwasser zu sichern, Erosion zu mindern, Lebensräume aufzuwerten und die Klimaresilienz unserer Landschaft zu erhöhen.
Davon profitieren unterschiedliche Bereiche gleichzeitig: landwirtschaftliche Kulturen, Wälder, die Bodenfruchtbarkeit, die Trinkwasserversorgung, die Biodiversität und die Naherholung.
Entscheidend ist ein Paradigmenwechsel: Wasser ist nicht nur ein Risiko, das abgeleitet werden muss, sondern eine Ressource, die in der Landschaft gehalten werden sollte.
Wissen bündeln, Erfahrungen teilen
Das Netzwerk Schwammland ist Teil von Wasser-Agenda 21. Es verbindet Fachpersonen aus Praxis, Verwaltung und Wissenschaft der Sektoren Land- und Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft, Raumplanung, Naturgefahren und Naturschutz.
Das Ziel des Netzwerks ist es, Erfahrungen sichtbar zu machen, fachliche Grundlagen zu bündeln und die Umsetzung von Schwammlandmassnahmen in der Schweiz zu unterstützen.
Die Website macht diesen Austausch möglich: Sie zeigt gute Projekte, sammelt praxisnahe Werkzeuge und verweist auf Veranstaltungen.
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