UNSER NETZWERK
Schwammland entsteht nicht im Alleingang
Der Wasserhaushalt einer Landschaft entsteht im Zusammenspiel von Boden, Vegetation, Gewässern, Topografie und Nutzung. Wer ihn stärken will, muss deshalb über einzelne Parzellen, Sektoren und Zuständigkeiten hinausdenken.
Das Netzwerk Schwammland bringt Fachpersonen aus Verwaltung, Wissenschaft und Praxis zusammen. Es bündelt Wissen, macht Erfahrungen sichtbar und fördert den Austausch zwischen Akteuren, die an ähnlichen Fragen arbeiten.
Wie das Netzwerk Schwammland aufgebaut ist und wie Steuerung, Koordination, Finanzierung und fachliche Begleitung zusammenspielen, zeigt das Organigramm.
Geschäftsstelle
Drehscheibe des Netzwerks
Die Geschäftsstelle von Wasser-Agenda 21 koordiniert und entwickelt das Netzwerk Schwammland. Sie vernetzt Akteure, organisiert Veranstaltungen, begleitet Projekte und fördert den Austausch von Wissen und Erfahrungen.
Kontakt

Georg Odermatt, Projektleiter Netzwerk Schwammland
Wasser-Agenda 21
Überlandstrasse 133
8600 Dübendorf – SCHWEIZ
Festnetz: +41 58 765 67 38
Mobile: +41 76 418 19 34
E-Mail: georg.odermatt@wa21.ch
LinkedIn: Georg Odermatt
Gremien
Fachliche Breite und strategische Orientierung
Die Gremien begleiten die Entwicklung des Netzwerks. Sie helfen, Themen zu schärfen, Prioritäten zu setzen und die Arbeit des Netzwerks fachlich und institutionell zu verankern – mit Erfahrungen aus Praxis, Wissenschaft und Verwaltung.
Lenkungsausschuss

Norbert Kräuchi, Abteilung Landschaft und Gewässer, Kanton Aargau

Paolo Camin, WaldSchweiz

Patrice Eschmann, Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Stefan Hasler, Verband Schweiz Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA)

Andreas Keiser, Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL)

Ruedi Bösiger, WWF

Manfred Stähli, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL)

Stefan Vollenweider, Wasser-Agenda 21 (WA21)
Impulsgruppe
Gilbert Roulier, Bundesamt für Landwirtschaft • Jolanda Jenzer, Berner Fachhochschule • Matthias Schwab, Landwirt • Annalie Holzkaemper, Agroscope • Niels Werdenberg, Emch+Berger • Oliver Schilling, Eawag/Uni Basel • Tristan Mariethoz, Kanton Waadt • Hans Schori, Pro Agricultura Seeland • Martina Roesch, Amt für Wasser, Energie und Luft Zürich • Michael Brögli, Holinger AG • Matthias Mende, IUB Engineering • Bea Kulli, Bodenkundliche Gesellschaft Schweiz • Christof Rudolph, Amt für Landwirtschaft und Natur Bern • Urs Gimmi, Konferenz der Beauftragten für Natur- und Landschaftsschutz • Zora Urech, Arbeitsgruppe Waldbiodiversität SFV • Michael Casanova, Pro Natura • Daniela Pauli, BirdLife • Loic Zbinden, Bundesamt für Raumplanung • Dominik Füglistaller, Berner Fachhochschule • Danielle Albiker, AGRIDEA • Olivier Ejderyan, FiBL •Sébastien Gassmann, Cercle Sol • Antonia Eichelberg, SVGW • Philipp Brunner, Universität Neuenburg • Philipp Schuppli, Apiaster AG • Anna Leuteritz, WSL/Eawag/Agroscope • Ladina Köppel, Ostschweizer Fachhochschule • Mareike Jäger, ZAHW • Johanna von Toggenburg, seecon gmbh • Karina Liechti, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz • Rolf Weingartner, ecosfera • Andre Olschewski, Netzwerk Anpassung Bundesamt für Umwelt • Julie Rosset, Schweizerischer Bauernverband (SBV) • Elias Flury, Förster Buecheggberg
Unsere Projekte
Stadt.Land.Wasser.KulturNetzwerk Schwammland
In diesem Projekt werden anhand konkreter Fallstudien und unter Einbezug der lokalen Akteure in (Teil-) Einzugsgebieten Massnahmen untersucht, die den natürlichen Wasserhaushalt puffern können.
Massnahmenblätter und ÜbersichtskarteNetzwerk Schwammland
Mit diesem Projekt soll eine Übersicht über mögliche Schwammland-Massnahmen gegeben werden, die in der Schweiz umsetzbar sind. In einem zweiten Schritt soll auf einer Karte visualisiert werden, in welchen Regionen in der Schweiz sich welche Arten von Massnahmen eignen.
Strategische Planung SchwammlandNetzwerk Schwammland
Mit der Erarbeitung eines strategischen Leitfadens soll ein Werkzeug für die bessere Umsetzung von Schwammlandprojekten geschaffen werden. Insbesondere sollen darin Abläufe, Zuständigkeiten und Finanzierungsmöglichkeiten enthalten sein.
Partner
Getragen von mehreren Akteuren
Das Netzwerk Schwammland wird vom Bundesamt für Umwelt und von zwölf Kantonen finanziell getragen. Die erste Projektphase läuft über vier Jahre von 2026 bis 2029.